Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb mein System mit Schlafentzug reagieren könnte. Die Schlafstörung kann entweder nur eine einzige Ursache haben oder es können sich auch mehrere einzelne Gründe vereint haben.

 

1.  unbewusste Programmierung

2.  unbewusste Angst vor dem Tod

3.  Stress

 

1. Mein Gehirn macht eine Programmierung, die besagt, dass wach sein   wichtiger ist als schlafen

 

Diese Programmierung wird durch eine Schocksituation ausgelöst, welche häufig durch eigene oder familiäre Dramen verstärkt wird und für die ich mental keine Lösung finde. Die Schlaflosigkeit besteht in der Regel so lange weiter bis der Konflikt überwunden ist.

 

Einer der häufigsten Gründe: Wer nicht schläft, der wacht!

 

Zur Verdeutlichung nun ein paar Entstehungsmöglichkeiten:

  • Ich habe eine traumatische Erfahrung verschlafen, in der ich hätte wach sein sollen.
  • Ich kann mir nicht verzeihen, dass meine Frau in meiner Abwesenheit gestorben ist und wache jetzt immer zum Zeitpunkt ihres Todes auf ohne wieder schlafen zu können.
  • Ich bin nur eine gute Mutter, wenn ich immer für mein Baby wach und da bin, egal wie alt mein Kind inzwischen ist.

 

2a. Ich habe Ängste

 

Einige Beispiele dazu:

  • Ich befinde mich schon im Teufelskreis der Schlaflosigkeit und meines Leidendrucks
  • Ich fühle mich in meinem Bett nicht sicher.
  • Ich habe schon beim zu Bett gehen Angst vor meinem Tinnitus. Dieser könnte die Schlafstörungen verursachen. Dann gilt es diesen zu bearbeiten. Ein Tinnitus ist eine körperliche Lösung für einen Hörkonflikt.

 

   www.leb-tinnitus-frei.de

2b. Ich habe unbewusst Angst vor dem Tod

      Man sagt: Der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes.

 

Zur Verdeutlichung:

  • Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich jeden Tag sterben kann.
  • Ich habe ein Familienmitglied unter schrecklichen Umständen sterben sehen.
  • In meiner Familie sind fast alle früh gestorben, also blüht mir ein gleiches Schicksal.
  • Ich muss mich einer Operation unterziehen und fühle mich so einem möglichen Tod ausgesetzt.

 

3. Ich habe Stress

 

Ich liege Gedanken kreisend im Bett und bin in diesem Zwangsdenken gefangen. Mein System hält mich wach, damit ich eine Konfliktlösung finde.

A:  Eine ganz bestimmte Situation stresst mich

Diese Situation betrifft die Mehrzahl der Menschen. Finde ich eine Lösung, finde ich Schlaf.

 

Beispielhafte Entstehungsmöglichkeiten:

  • Liebeskummer
  • Flugangst

B:  Überforderungen

Von mir wird so viel verlangt, dass ich gar nicht weiß, wie ich das zeitlich schaffen soll.

  

Zum Beispiel:

  • Ich bin schon ein älterer Mitarbeiter und fühle mich von dem neuen Computerprogramm überfordert, wenn ich aber nicht genauso viel leiste wie meine jüngeren Kollegen, könnte ich arbeitslos werden.
  • Ich muss mich zusätzlich zu meiner Arbeit und Familie noch um meine pflegebedürftige Mutter kümmern

C: Ich fühle mich aus der Bahn geworfen. Ich habe den falschen Weg eingeschlagen

So wie mein Leben verläuft ist es für mich nicht stimmig, aber ich habe das Gefühl nichts ändern zu können. Leider können bei diesem Konflikt unangenehme Begleiterscheinungen auftreten, wie häufiger nächtlicher Harndrang und ständiger Durst.

 

Entstehungsbeispiele:

  • Ich bin Rentner und empfinde mein Leben nun als nutzlos
  • Ich habe jahrelang studiert. Meine Eltern haben mich trotz ihrer bescheidenen Mittel finanziell immer unterstützt. Nun stelle ich fest, dass dieser Beruf nichts für mich ist.

A:  Unerträglicher Stress

 

Beispielsweise:

  • Ich bin selbstständig und habe einen Vertrag angenommen, der mich bei Nichterfüllung Haus und Hof kosten würde.